Herr Dur und Frau Moll
Buchcover: Herr Dur mit Sonnenblume im Sonnenschein, Frau Moll mit Regenschirm im Regen

Neu von Hans-Helmut Götte

Herr Dur und Frau MollLustige musikalische Geschichten

Zwischen Dur und Moll liegt ein halber Ton – und jede Menge Streit.

Preis: 6,99 € Erscheint: 5. November 2026

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Mozart wird Häppchen-Musik attestiert, Wagners „Ring“ gilt als Geiselnahme des Publikums, und Pachelbel ruft in der Regionalbahn: „Das ist von mir!“ – Hans-Helmut Götte hat viele Jahre im Chor gesungen und weiß, was hinter der schönsten Klangfläche passiert. Neun Geschichten satirischer Tonalität für alle, die Musik lieben.

Auftakt

Das Buch

Wer ist der Beste? Im himmlischen Musikzimmer ziehen die Klassik-Heroen übereinander her: Mozart wird Häppchen-Musik attestiert, Wagners bombastischer „Ring“ als Geiselnahme des Publikums geschmäht oder aber die missgünstigen Kollegen lästern über Brahms’ Schreibblockade. Hans-Helmut Götte lässt die alten Meister aber auch über die Jetzt-Zeit staunen: Was erlebt Verdi auf einer „Aida“-Kreuzfahrt, wie erträgt Bizet den Stau am Carmener Kreuz und warum ruft Johann Pachelbel immer wieder: „Das ist von mir!“, wenn er Pop-Songs hört?

An anderer Stelle wird endlich aufgedeckt, wie viel eitler Streit in einem Chor auch hinter einer musikalischen Klangfläche reinster Schönheit toben kann. Die hochnäsige Sopranistin, die die anderen Stimmlagen als bloße Begleitung verachtet, während sich die Tenöre als Hauptattraktion und die Bässe als das Fundament des Klangkörpers wähnen. Und die verkniffene Kritikerin in der 2. Reihe wittert hinter perfekter Harmonie nur „exzessives Proben ohne befreiende Patzer“.

Es sind 9 kleine Geschichten und einige Limericks satirischer Tonalität, die dem Musikgenuss eine weitere Farbe hinzufügen.

Das Programm – in der Reihenfolge des Buches

  1. Anstelle eines Vorwortes

    Ehemalige Chorgeschwister reimen über einen Tenor aus Bergkamen, der lieber Autor wird.

  2. Herr Dur und Frau Moll

    Ein Brötchen, zwei Musiker und ein halber Ton: ein Streit in vier Sätzen in der Bäckerei „Zur knusprigen Quinte“.

  3. Eine himmlische Probe

    Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Wagner streiten im himmlischen Übungsraum darüber, wer der Größte ist.

  4. Limericks I

    Ein Taktstockschwinger aus Hagen und ein Solosänger aus Bingen kommen ins Reimen.

  5. Pachelbel fährt Bahn

    Johann Pachelbel sitzt plötzlich im Zug nach Nürnberg und hört aus jedem Kopfhörer seine eigene Bassfolge.

  6. Jauchzet, frohlocket!

    Leipzig, Dezember 1734: Bach probt das Weihnachtsoratorium – mit kalten Paukisten und kippenden Knabenstimmen.

  7. Konzertkritik

    Ein makelloser Konzertabend, zwei Kritiker und die verzweifelte Suche nach dem befreienden Patzer.

  8. Limericks II

    Chorgeschwister reimen über triefnasse Emporen, kenternde Boote und einen Hund, der singen soll.

  9. Stimmen der Eitelkeiten

    Sopran, Alt, Tenor und Bass führen einen kalten Krieg – und der Chorleiter findet alles wunderbar.

  10. Wenn die Fermate mit den Augen rollt

    Auf dem Notenblatt streiten Ganze Note, Kreuz, B und Pause um die Vorherrschaft, während zwei Sänger den Faden verlieren.

  11. Limericks III

    Wanzen im Notenbuch, Soprani aus Siegen und Mozarts Nöte mit der „Flöte“.

  12. Verdi sticht in See

    Giuseppe Verdi erwartet eine neue „Aida“-Inszenierung und landet auf einem Kreuzfahrtschiff.

  13. Stau am Carmener Kreuz

    Georges Bizet steckt auf der A1 fest, während in Dortmund 1500 Menschen auf ihn warten.

9 Geschichten und 3 Limerick-Blöcke, ca. 70 Seiten · BoD – Books on Demand, Norderstedt · ISBN 978-3-696-77020-4

Prima vista

Leseprobe

Anstelle eines Vorwortes

Es war ein Tenor aus Bergkamen,
der glaubte, die Stimm’ würd’ erlahmen.
Drum nahm er sich vor:
Jetzt werd’ ich Autor –
und schrieb musikalische Dramen.

(Annette und Herbert und Müller, ehemalige Chorgeschwister)

Aus der Titelgeschichte „Herr Dur und Frau Moll“

1. Satz: Allegro mit Brötchen

Es war ein Dienstagmorgen. In der Bäckerei ‚Zur knusprigen Quinte‘ lag noch genau ein Brötchen im Korb.

Herr Dur, der Trompeter, betrat den Laden pfeifend, wie immer, mit einer Melodie, die schon im Türrahmen zu strahlen begann. Gleichzeitig trat Frau Moll ein, die Posaunistin, mit einem tiefen Seufzer, der in der Terz kurz nach unten abrutschte und dort hängen blieb.

Beide griffen nach dem Brötchen.

Weiterlesen: die ersten zwei Sätze

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Preis: 6,99 €

Hans-Helmut Götte

Der Solist

Hans-Helmut Götte

Hans-Helmut Götte, Jahrgang 1955, veröffentlicht nach „Der Aufstand der Noten“ und „Dirig-Enten und ihre Sänger“ mit „Herr Dur und Frau Moll“ sein drittes Büchlein mit lustigen musikalischen Geschichten.

Er sang viele Jahre in guten klassischen Chören mit anspruchsvoller Musik. Als Laiensänger schaffte er es bis auf die Bretter der Dortmunder Opernbühne.

Besonders verbunden war er dem Märkischen Motettenkreis Iserlohn, mit dem er in bedeutenden Kirchen wie dem Berliner Dom, dem Hamburger Michel und der Dresdner Frauenkirche konzertierte. Seine Sangestätigkeit stellte er noch vor der Coronazeit mit Aufführungen in der Leipziger Thomaskirche ein.

Götte ist seit 1980 verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit seiner Frau in Bergkamen.

Opus 1 und 2

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Wird nicht mehr gedruckt – ein paar Exemplare gibt es noch direkt beim Autor.

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Mit „Herr Dur und Frau Moll – Lustige musikalische Geschichten“ legt der Bergkamener Autor Hans-Helmut Götte sein drittes Buch mit musikalischem Humor vor. In neun Geschichten und drei Limerick-Blöcken lässt er die großen Komponisten im Himmel übereinander herziehen, schickt Verdi auf eine „Aida“-Kreuzfahrt und Bizet in den Stau am Kamener Kreuz – und deckt auf, wie viel eitler Streit hinter der schönsten Klangfläche eines Chores toben kann.

Götte sang viele Jahre in klassischen Chören, unter anderem im Märkischen Motettenkreis Iserlohn, mit Konzerten im Berliner Dom, im Hamburger Michel, in der Dresdner Frauenkirche und in der Leipziger Thomaskirche. Seine Geschichten leben von dieser Innensicht: liebevoll, satirisch und mit einem Augenzwinkern für alle, die Musik lieben.

Das Buch erscheint bei BoD – Books on Demand, Norderstedt (ISBN 978-3-696-77020-4, ca. 70 Seiten).

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